Bearbeitungszeit einer Hilfsmittel-Genehmigung

uf Basis eines Antrages zur Genehmigung eines Hilfsmittels (Bestehend aus einem Rezept / Attest des Arztes und einem Kostenangebot des Leistungserbringers) an die gesetzlichen Krankenkasse muss der Antrag auf sachliche Vollständigkeit und auf Bedarf nach dem Hilfsmittel geprüft werden. Die Entscheidung (Bewilligung oder Ablehnung) wird dann dem Versicherten (eventuell auch dem Leistungserbringer) schriftlich mitgeteilt.
In der Vergangenheit hatten einige Versicherte das Gefühl das Ihre Anträge nicht oder nur verzögert bearbeitet würden. Der Gesetzgeber hat darum im Sozialgesetzbuch V den §13 Abs. 3a im Februar 2013 aufgenommen. 
Die Krankenkasse muss nun innerhalb von 3 Wochen eine Entscheidung fällen. Falls für die Entscheidung eine zusätzliche unabhängige Stellungnahme (z.B. MDK-Gutachten) notwendig seien sollte, verlängert sich die Bearbeitungszeit auf 5 Wochen zwischen Antragstellung und Entscheidung. Die Kasse muss falls diese Zeit nicht ausreicht dem Mitglied schriftlich die Gründe für die Verlängerung darlegen. Trifft innerhalb dieser Zeit weder ein Entscheidungsschreiben noch eine Erläuterung der notwendigen Verlängerung ein, gilt das Hilfsmittel als genehmigt.

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