Hilfsmittel (Behinderungsausgleich)

Menschen, die durch eine Krankheit oder eine Behinderung in ihrer Selbstständigkeit eingeschränkt sind, haben als Mitglied einer gesetzlichen Kranken- oder Pflegekasse einen Anspruch auf Heil- oder Hilfsmittel diese Beschränkung ausgleichen (§33 SGB V).

Die Kassen haben diese Leistung nach dem Prinzip der Wirtschaftlichkeit zu gewähren. Nach dem Wirtschaftlichkeitsprinzip darf die Kasse aus einem Pool gleichwertiger Hilfsmittel mit gleichem Funktionsumfang die preiswerteste Lösung genehmigen. Das Hilfsmittel muss aber über den Funktionsumfang und die Ausstattung verfügen um die Anforderungen des Kassenmitglieds zu erfüllen. Hierbei sollte jedoch auf die anthropometrischen Daten des Nutzers bei den Hilfsmittel wie Pflegebett oder Rollstuhl (Sitztiefe, Körpergröße etc.) geachtet werden.

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