Gegenstand des täglichen Bedarfs

Hilfsmittel dürfen keine Gegenstände des täglichen Bedrafs sein.Die unterscheidung läßt sich an einem Beispiel verdeutlichen: Jeder Mensch benötigt Schuhe (Gegenstände des täglichen Bedarfs). Wenn ein Mensch sehr lang gewachsene Füße hat sind passende Schuhe erkennbar teurer wie Schuhe im „Normalmaß“. Trotzdem sind die langen Schuhe Gegenstände des täglichen Bedarfs bei denen di Kranken- und Pflegekasse die Kostenübernahme üblicherweise ablehnen wird. Sind die Füße im Wachstum oder durch einen Unfall verformt werden orthopädische Schuhe benötigt. Diese Schuhe werden an die Fußform handwerklich angepasst. Diese orthopädische Schuhe dienen dem Behinderungsausgleich. Die Kosten […]

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Genehmigung von Hilfsmitteln

Den Mitgliedern von Krankenkassen stehen Hilfsmittel zum Ausgleich einer Behinderung oder Einschränkung zu. Die Genehmigung von Hilfsmitteln obliegt den Kranken- und Pflegekassen. Als Grundlage für die Hilfsmittelgenehmigung fordert die Kasse ein Rezept des behandelnden Arztes und den Kostenvorschlag eines Leistungserbringers (z.B. Sanitätshaus). Bei kleineren Hilfsmitteln entscheiden die Sachbearbeiter auf Basis der Aktenlage direkt. Bei kostenintensiveren Hilfsmitteln wird ein Gutachten z.B. des MDK zur Entscheidung herangezogen. Die Entscheidung über die Genehmigung wird aber immer von der Kasse, bzw. dem Sachbearbeiter in der Krankenkasse, gefällt deren Mitglied man ist. Sollte eine Krankenkasse […]

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