Transfer mit und ohne RotoFlex Aufstehbett

Transfer im herkömmlichen Pflegebett (ergonomisch ungünstig - anstregend)
Transfer im herkömmlichen Pflegebett (ergonomisch ungünstig - anstregend)
Tranfer im RotoFlex Pflegebett und Aufstehbett
Tranfer im RotoFlex Pflegebett und Aufstehbett

Unter dem Begriff "Transfer" wird allgemein das Umsetzen eines Menschen in einem Hilfsmittel, oder von einem Hilfsmittel zum nächsten Hilfsmittel verstanden. Am Beispiel des Umsetzens eines Menschen innerhalb eines Bettes, oder Pflegebettes, zeigen wir einige Vorteile des RotoFlex®-System

Um im Bett vom Liegen ins Sitzen zu kommen, müssen Menschen ihre Muskulatur anstrengen um 

  • den Rücken anzuheben,
  • die Beine auszuschwenken
  • den gesamten Körper zu drehen, um die Beine neben das Bett zu stellen
  • den Rücken senkrecht aufzurichten, um zu sitzen.

Menschen, die diese Abläufe im Krankheitsfall oder bei Behinderungen nicht durchführen können, müssen von Pflegenden unterstützt werden. Dies führt zur direkten Abhängigkeit gegenüber den Pflegenden. Die Pflegenden müssen zudem ungewohnte körperlich große Kräfte wirken lassen, um die Menschen in die Sitzposition zu bringen. Diese Unterstützung ist für die Patienten häufig schmerzhaft. Die Pflegenden überbelasten sich in vielen Fällen bei dieser  Tätigkeit.

In der Bildfolge  Transfer-Gegenüberstellung wird dieser Ablauf verdeutlicht. Ein Transfer in einem Pflegebett gegenüber dem gleichen Ablauf in einem RotoFlex-Aufstehbett.

Bei der Betrachtung des Tranfer werden von vielen Menschen zwei Gesichtspunkte regelmäßig unterschätzt.

  • Kraftaufwand für den Pflegenden in ergonomisch ungeeigneter Körperhaltung. (Der Pflegenden muß sich vorbeugen und alle Handhabungen "aus dem Rücken heraus" durchführen. Dazu gehören kraftanstregende Hebe- und Rolltätigkeiten genauso wie Haltetätigkeitn um den Patienten zu stützen.
  • Der Kraftaufwand den die Pflegenden aufbringen wird von den Patienten nur im begrenzten Maß als angenehm empfunden. Ab erreichen eines individuellen Krafteinsatzes wird ausschließlich Schmerz verursacht. 

Zusätzlich kommen die Probleme bei Menschen die Krankheitsbedingt zu Spastiken neigen (z.B.: MS). Hier werden durch die Unterstützung im Transfer häufig die Spastiken erst ausgelöst. 

Mit einem an die individuellen Bedürfnisse angepassten Pflegebett und Aufstehbett treten die gesundheitlich schädlichen Belastungen für die Pflegenden in viel geringerem Umfang auf und in fast allen Fällen werden durch den sanften selbstbestimmten Transfer die Spastiken drastisch reduziert.