Lymphödem und Elephantiasis

Was ist ein Lymphödem?

Ein Lymphöden ist eine Schwellung am Körper, die entsteht, indem sich Flüssigkeit im Gewebe ablagert. Diese Schwellung kann je nach Ursache am ganzen Körper auftreten, doch meist erscheint sie an Armen und Beinen. Auch kann sie sich nach und nach über den Körper ausdehnen.

Ein Lymphödem verschwindet nicht von allein, sondern schreitet im Gegenteil immer weiter fort, wenn es nicht behandelt wird.

Es kann auf Dauer körperlich und psychisch äußerst belastend sein. Körperteile können sehr schmerzen, und durch das Fortschreiten werden sie immer schwerer. Dies kann die Beweglichkeit sehr einschränken sowie die Gelenke schädigen. Auch steht die Haut unter Spannung und Dehnung, wodurch sie anfällig für verschiedene Infektionen wird.

Wie entsteht ein Lymphödem?

Ein Ödem entsteht durch ein geschädigtes Lymphsystem. Das Lymphsystem reinigt den Körper: Es besteht aus Lymphknoten, Lymphbahnen und Lymphe (der Flüssigkeit zwischen den Zellen). Die Lymphbahnen und Lymphe sind dafür zuständig, Abfallstoffe des Körpers abzutransportieren, die Lymphknoten sind Filter für die Schadstoffe. Ist das System beschädigt, fließt die Flüssigkeit nicht ab, sondern sammelt sich stetig im Gewebe.

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Auftreten und Entwicklung der Krankheit

Ein Lymphödem verläuft in 4 Stadien, von Stadium 0 (nichts sichtbar) bis Stadium 3. Bei Stadium 3 spricht man von „Elephantiasis“: Einer massiven, asymmetrischen Vergrößerung eines Körperteils, die immer eine starke Abnahme der Beweglichkeit bedeutet.

Was löst diese Krankheit aus?

Es gibt eine primäre und eine sekundäre Form. Bei der sehr seltenen primären Form ist das geschädigte Lymphsystem angeboren. Sie tritt in Deutschland geschätzt halb so häufig auf wie die sekundäre (40.000 bzw. 80.000 Fälle). Die sekundäre Form entsteht in Europa am ehesten als Folge von Verletzungen, Tumoren (z.B. Brustkrebs), Bestrahlung gegen Krebs, chirurgischen Eingriffen, Störungen des Venensystems und durch bestimmte Medikamente. Allerdings ist auch die bakterielle Infektion Wundrose ein Risikofaktor.

(In den Tropen tritt das Lymphödem sehr viel häufiger auf, oft als Folge von Insektenstichen, Parasiten, Entzündungen und Pilzen.)

Lymphödeme bilden sich ab Stadium 1 oder 2 nicht mehr allein zurück. Auch mit Monate und Jahre langer Behandlung verschwinden sie meist nicht vollständig.

Die Produkte der CareTec können Lymphödeme nicht heilen, das Leben mit ihnen aber bedeutend leichter machen.

 

Lymphödem, Pflegebetten und andere Hilfsmittel

Wie kann ein Pflegebett nützen, wenn jemand an einem Lymphödem leidet?

Pflegebetten und Hilfsmittel bieten eine große Chance: Als Betroffene oder Betroffener können Sie mehr Unabhängigkeit genießen und brauchen seltener Helfende an Ihrer Seite.

Ein Lymphödem kann „nur“ zu „schweren Beinen“ führen. Bereits hierfür kann ein Beinheber Ihnen helfen: Er kann Ihre Beine ins Bett heben oder auf den Boden zu setzen.

Das Ödem kann sich jedoch mit der Zeit zu einer Elephantiasis entwickeln. Diese kann das Aufstehen, Hinlegen und vor allem Beinheben sehr anstrengend machen. Hier kann ein Pflege- oder Aufstehbett gut helfen: Unser Aufstehbett INDREA z. B. ermöglicht Aufstehen, Hinlegen und Beine ins Bett heben ohne weitere Hilfe.

Als Pflegekraft kann ein Hilfsmittel wie ein Pflegebett Sie zeitlich und körperlich entlasten, denn es nimmt Ihnen viele Handgriffe ab oder erleichtert sie.

Da ein Lymphödem sich bei jedem Menschen etwas anders entwickelt, passen wir Pflegebett oder Beinheber genau an Ihre Bedürfnisse an. Dies gilt auch für unsere anderen Sonderprodukte.