Einlegerahmen – Bett-Einsatz – Bett-in-Bett-Einsatz

Einlegerahmen wurden als Alternative in der häuslichen Pflege zu herkömmlichen Pflegebetten entwickelt. Der Funktionsumfang für die Pflege (Anwinkeln der Liegefläche im Rücken, Anwinkeln der Liegefläche im Beinbereich sowie anheben der gesamten Liegefläche auf über 80 cm) ist grundsätzlich gleich. Einlegerahmen lassen sich in vorhandene Bettrahmen auch Doppelbettrahmen einbauen. Dazu nicht vergleichbar sind Systeme die nur einen Teil dieses Funktionsumfangs anbieten wie beispielsweise motorische Lattenroste. Bei der Auswahl von Einlegerahmen ist zu beachten, dass die Längenverteilung der beweglichen Liegeflächenelemente der tatsächlichen Körperverteilung entspricht. Verschiedene der am Markt angebotenen Systeme berücksichtigen die […]

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Elektrisches Lattenrost oder Elektromotorisches Lattenrost

Im Unterschied zum Einlegerahmen verfügt der Elektrischen Lattenrost (Ein Werbebegriff aus dem Möbelhandel) im Regelfall über keine Höhenverstellung der Liegefläche insgesamt. Die Einstellbarkeit der Rückenliegefläche und der Beinliegefläche (Oberschenkel und Unterschenkel) sind zum bequemen Aufenthalt im Bett (Frühstück im Bett, Lesen im Bett) vorgesehen. Die Anforderungen aus der Pflege, wie bei einem Pflegebett oder einem Einlegerahmen werden dabei nur zum Teil erfüllt. Die für die ergonomische Pflege notwendige der Matratze (min. 80 cm über dem Fußboden) wird in keinem Fall erreicht. Deshalb gehören diese Produkte auch nicht zum Leistungsumfang der […]

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Gegenstand des täglichen Bedarfs

Hilfsmittel dürfen keine Gegenstände des täglichen Bedrafs sein.Die unterscheidung läßt sich an einem Beispiel verdeutlichen: Jeder Mensch benötigt Schuhe (Gegenstände des täglichen Bedarfs). Wenn ein Mensch sehr lang gewachsene Füße hat sind passende Schuhe erkennbar teurer wie Schuhe im „Normalmaß“. Trotzdem sind die langen Schuhe Gegenstände des täglichen Bedarfs bei denen di Kranken- und Pflegekasse die Kostenübernahme üblicherweise ablehnen wird. Sind die Füße im Wachstum oder durch einen Unfall verformt werden orthopädische Schuhe benötigt. Diese Schuhe werden an die Fußform handwerklich angepasst. Diese orthopädische Schuhe dienen dem Behinderungsausgleich. Die Kosten […]

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Genehmigung von Hilfsmitteln

Den Mitgliedern von Krankenkassen stehen Hilfsmittel zum Ausgleich einer Behinderung oder Einschränkung zu. Die Genehmigung von Hilfsmitteln obliegt den Kranken- und Pflegekassen. Als Grundlage für die Hilfsmittelgenehmigung fordert die Kasse ein Rezept des behandelnden Arztes und den Kostenvorschlag eines Leistungserbringers (z.B. Sanitätshaus). Bei kleineren Hilfsmitteln entscheiden die Sachbearbeiter auf Basis der Aktenlage direkt. Bei kostenintensiveren Hilfsmitteln wird ein Gutachten z.B. des MDK zur Entscheidung herangezogen. Die Entscheidung über die Genehmigung wird aber immer von der Kasse, bzw. dem Sachbearbeiter in der Krankenkasse, gefällt deren Mitglied man ist. Sollte eine Krankenkasse […]

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Heilmittel oder Hilfsmittel

Heilmittel und Hilfsmittel werden von den Krankenkassen unterschiedlich verwaltet. Das vom Arzt verschrieben Heilmittel darf vom Kassenpatienten direkt beschafft werden. Die Kasse erstattet dem Leistungserbringer die Kosten gegen Vorlage des Rezeptes. Bei Hilfsmitteln muss der Leistungserbringer sich die Übergabe des Hilfsmittels genehmigen lassen. Erst wenn die Genehmigung vorliegt darf er das Hilfsmittel dem Patienten liefern. Bei den meisten Hilfsmitteln ist der Genehmigungszeitraum unkritisch. Eine Ausnahme stellen nur wenige Hilfsmittel (z.B. Anti-Dekubitus-Matratzen) dar. […]

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Hilfsmittel (Behinderungsausgleich)

Menschen, die durch eine Krankheit oder eine Behinderung in ihrer Selbstständigkeit eingeschränkt sind, haben als Mitglied einer gesetzlichen Kranken- oder Pflegekasse einen Anspruch auf Heil- oder Hilfsmittel diese Beschränkung ausgleichen (§33 SGB V). Die Kassen haben diese Leistung nach dem Prinzip der Wirtschaftlichkeit zu gewähren. Nach dem Wirtschaftlichkeitsprinzip darf die Kasse aus einem Pool gleichwertiger Hilfsmittel mit gleichem Funktionsumfang die preiswerteste Lösung genehmigen. Das Hilfsmittel muss aber über den Funktionsumfang und die Ausstattung verfügen um die Anforderungen des Kassenmitglieds zu erfüllen. Hierbei sollte jedoch auf die anthropometrischen Daten des Nutzers […]

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Hilfsmittelverzeichnis / Hilfsmittelliste / Hilfsmittelkatalog

In § 129 SGB V sind die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) verpflichtet ein umfassendes Hilfsmittelverzeichnis anzulegen und kontinuierlich zu aktualisieren. Die darin aufgeführten Produkte sind im Rahmen der Versorgung der Versicherten voranging im Falle der Bewilligung einzusetzen. Bei gleichem Leistungsumfang muss die preisgünstigere Variante ausgewählt werden. Produkte die im Verzeichnis aufgeführt werden sind vorrangig zu wählen. Die privaten Krankenkassen (PKV) haben ebenfalls Hilfsmittel-Listen oder -Verzeichnisse angelegt. Die privaten Versicherungen unterscheiden zwischen geschlossenen (abgeschlossenen) und offenen Hilfsmittel-Listen (-Katalogen). Bei Vertragsabschluss mit einer offenen Hilfsmittel-Liste sind die Leistungsansprüche vergleichbar mit denen von Mitgliedern […]

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Indikation

Als Indikation wird der Zusammenhang zwischen einer Erkrankung bzw. den Auswirkungen der Erkrankung und dem Heilverfahren oder den Hilfsmitteln bezeichnet. Bei einer Erkrankung kann durch den Einsatz eines Hilfsmittels die Auswirkungen der Erkrankungen erkennbar beschränkt werden. Eine Indikation für ein Hilfsmittel liegt dann vor wenn dieser Zusammenhang erkennbar ist. Der Nutzen des Hilfsmittels kann sowohl aus aus therapeutischer Sicht als auch aus pflegerischer Sicht als auch als Behinderungsausgleich betrachtet werden. Ist die Indikation gegeben steht das Hilfsmittel dem Krankenkassenmitglied zu. […]

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Inkontinenzbezug

Um Matratzen vor Verunreinigungen zu schützen wurden „Inkontinenz“-Bezüge entwickelt. Dieses Material ist Flüssigkeitsdicht (Flüssigkeit kann nicht durchdringen) und gleichzeitig atmungsaktiv (Dampf kann den Bezug durchdringen). Dadurch kann eine entstandene Verunreinigung z.B. durch Urin einfach weggewischt werden. Wenn nachts mal etwas schief geht wird der Schaumstoff der Matratze nicht verunreinigt. Zusätzlich sind neuere Inkontinenzbezüge bakterien- und virendicht. Zusätzlich wird durch geeignete Anbringung des Reißverschlusses die Dichtheit und Nutzbarkeit stark beeinflusst. […]

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