Neuropathischer Schmerz

Die Ursache von neuropathischen Schmerzen ist eine Schädigung oder Kompression des gesamten Nervensystems (ZMS + PNS). Hierzu gehören auch Schmerzen druch Amputattion (Phantomschmerz), Querschnittslähmung, Infektionskrankheiten durch Viren, Nervendurchtrennungen, Durchblutungsstörungen der Nerven, Nervenendenerkrankungen, Beschädigung von Nerven sowie Polyneuropathie. Der Schmerz wird je nach Patienten und Empfingung als brennend, juckend, stechend etc. empfunden. Die Behandlung erfolgt über eine Schmerztherapie zur Reduktion von Schmerzen. Um die therapeutischen Maßnamen zu unterstützen ist ein Pfegebett mit verschiedenen Funktionen oft unvermeidbar. […]

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Osteoporose

Der Begriff Osteoporose bezeichnet eine Krankheit die die Abnahme der Knochendichte (Knochenschwund) beschreibt. Diese Krankheit tritt in der Regel im höheren Alter bei Frauen auf. Als Folge dieser Veränderung der Knochenstruktur (Dichte-Abnahme) treten vermehrt Knochenbrüche auch bei geringer Krafteinwirkung auf. Einzelne Frakturen-Typen (Knochenbrüche) treten in erhöhtem Umfang auf. Dazu gehören unter anderem auch Wirbelbrüche. […]

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Parkinson eine degenerative Hirnerkrankung

Parkinson (ca. 350.000 Erkrankte in Deutschland) tritt in größerer Häufung ab einem Alter von 50 Jahren auf. Ein sehr häufiges Symptom von Parkinson ist die Muskelversteifung (Rigor) auf. In einer Bewegung versteift sich eine oder mehrere Muskelpartien und eine begonnene Bewegung (im Gehen, beim Aufstehen usw.) muss abgebrochen werden. Dieses Problem tritt häufig morgens beim Aufstehen auf, wenn die Medikamente noch nicht unterstützend wirken. In einer solchen Situation sollten geeignete Hilfsmittel wie ein INDREA-Aufstehbett eingesetzt werden. Mit diesem Hilfsmittel kann die Bewegungsbeschränkung von Parkinson überwunden und der Aufstehprozess durchgeführt werden. […]

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Poliomyelitis – Kinderlähmung

Poliomyelitis ist eine hochansteckende Virus-Infektion, die in der Vergangenheit zu Massenerkrankungen mit Todesfolgen geführt hat. Durch systematische Impf-Aktionen war man bis vor wenigen Jahren davon ausgegangen, dass diese Krankheit in Nordeuropa ausgerottet ist. Leider tritt Kinderlähmung auch in Deutschland wieder auf. Häufig tritt Polio „nur“ mit seinem einfachen, kurzer Verlauf (Symptome: Fieber, Kopfschmerzen und Gliederschmerzen, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Durchfall, Halsschmerzen, Schluckbeschwerden). Dauer etwa 14 Tage. Die „klassische“ Kinderlähmung, also ein schwerer Verlauf mit Lähmungen, ist selten. Hierbei kann es zu Lähmungen (sehr häufig „nur“ in den Beinen) kommen. […]

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Private Kranken- und Pflegeversicherung

Grundsätzlich sollten die privaten Kranken- und Pflegeversicherungen den gleichen oder einen höheren Leistungsumfang anbieten. Leider stellt sich im Bedarfsfall immer wieder heraus, dass die Genehmigungsbereitschaft der privaten Kassen, auch in eindeutigen Bedarfsfällen, hinter der Leistungsbereitschaft der gesetzlichen Kassen zurückbleibt. Dies führt zu regelmäßigen Konflikten zwischen Kasse und Mitglied. Ein offensichtliches Kriterium ist im Beispiel der Hilfsmittel der unvollständige Hilfsmittelkatalog der privaten Kranken- und Pflegekassen. Hier sind viele Hilfsmittel die bei den gesetzlichen Kassen zum Standard-Leistungsumfang gehören nicht gelistet. […]

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Raumgewicht – RG

Das Raumgewicht (RG) ist ein wichtiges Merkmal für die Langlebigigkeit und Belastbarkeit einer Schaumstoffmatratze. Das Raumgewicht wird in kg pro Kubikmeter angegeben. […]

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REHADAT – Datenbank

Die REHADAT ist ein Informationssystem zur beruflichen Rehabilitation. In dieser Datenbank sind verschiedene Fragestellungen zu den Themenkreisen Behinderung und Erkrankungen systematisch aufgeführt. Dazu gehören auch Hilfsmittel zum Behinderungsausgleich. Die von den Spitzenverbänden der gesetzlichen Krankenkassen aufgenommenen in der Hilfsmittelliste bzw. der Pflegehilfsmittelliste aufgeführten Produkte sind hier ebenfalls kurz beschrieben. (http.//www.rehadat.de) […]

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Seniorenbett

Seniorenbett ist ein Werbebegriff aus dem Möbelfachhandel und bezeichnet Betten die eine erhöhte Liegefläche (häufig üb er 50 cm) haben. Die durchschnittliche Unterschenkellänge (incl. Füße) beträgt bei Erwachsenen Männern 45 cm und bei Frauen 41 cm. Durch die erhöhte Liegefläche kann der Aufstehprozess vereinfacht werden. Der Nutzer setzt sich von der Liegeposition in die Sitzposition und kann sich dann herausgleiten lassen. Der Kraftaufwand zum Anheben des Oberkörpers wird stark reduziert. Gleichzeitig nimmt man aber den Nachteil in Kauf, dass der Aufwand für das ins Bett legen steigt. Bei einer hohen […]

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Sitzhöhe / Unterschenkellänge

Um sich einfach hinsetzten zu können muss die Höhe der Sitzfläche im geeigneten Verhältnis zu der Länge des Unterschenkels stehen. Ist die Sitzhöhe zu hoch kann der Nutzer sich nicht ausreichend „tief“ auf die Sitzfläche setzen. Als Folge kann es zu einer instabilen unsicheren Sitzposition kommen. Als Folge kann es zum herunterrutschen oder zum Stürzen des Nutzers führen. Pflegebett – und Aufstehbett-Systeme bei denen dieses Maß nicht ausreichend einstellbar ist können zu einer Fehlversorgung führen und sind kaum als Hilfe anzusehen. Ein Aufstehbett sollte eine Sitzhöhe von 45 cm (Maß […]

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Sitztiefe / Oberschenkellänge

Um für Menschen mit Muskelschwächen einen sicheres Sitzen zu gewährleisten muß die Sitztiefe des Stuhles zur Oberschenkellänge des Sitzenden passen. Die Tiefe / Länge des Sitzes darf weder  zu lang sein – Das Aufstehen ist sehr anstrengend, kann häufig nicht selbstständig durchgeführt werden. (Beispielweise gehört das Aufstehen von einem „bequemen Sofa“ dazu.) zu kurz sein – es besteht das Risiko des Herunterrutschen von der Sitzfläche. Der Oberschenkel wird unzureichend unterstützt. Bei angepassten Sitzflächen-Längen liegt mindestens 80 % der Oberschenkel bei Pflegebetten und Aufstehbetten beim Sitzen auf der Matratze. […]

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