Kostenübernahme

Zu den Leistungen der Kranken- und Pflegekassen gehört die Übernahme der Kosten von Gegenständen (z.B. Pflegebett) und Leistungen (z.B. Krankengymnastik) die zur Erhaltung des Gesundheitszustandes oder dem Ausgleich einer Behinderung dienen. Dabei werden die Leistungen und die Gegenstände für die die Kassen im Rahmen ihrer Pflichten als Versicherung die Kosten übernehmen von allen Leistungen des „täglichen Leben“ abgegrenzt.  Zum Beispiel ist ein  normales Bett – ein Gegenstand des täglichen Lebens-  gehört damit nicht zum Leistungsumfang der Krankenkassen und Pflegekassen. Bett mit einem elektromotorischen Lattenrost – ein Komfortgegenstand des täglichen Lebens-   gehört […]

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Krankenkassen – gesetzliche GKV / – private PKV (D) – Der kleine Unterschied

Grundsätzlich unterliegen beide Versicherungsarten den gleichen gesetzlichen Anforderungen der deutschen Sozialgesetze. Die privaten Versicherungen haben aber die Möglichkeit im Rahmen von Einzelverträgen höhere und geringere Leistungen zu vereinbaren. Die gesetzlichen Versicherungen dürfen die Mindestleistungen nicht unterschreiten, sondern nur im geringen Umfang höhere Leistungen zusagen. Die privaten Versicherungen werben mit besonderen Leistungen wie Chefarztbehandlung oder Einzelzimmer bei Krankenhausaufenthalt. Gleichzeitig können aber auch notwendige Leistungen im Rahmen von Einzelverträgen ausgeschlossen werden. Dieser Ausschluss von notwendigen Leistungen wird von einigen privaten Versicherungen beispielsweise bei Hilfsmitteln angewendet. In den Verträgen einiger Versicherungen wird bereits […]

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Leistungserbringer

Leistungserbringer sind Ärzte, Krankenhäuser, Apotheken, Sanitätshäuser Fachfirmen für Medizinprodukte usw. Der Gesetzgeber hat im Zusammenhang mit der Ausgestaltung der Kranken- und Pflegegesetze die Positionen (Rechte und Pflichten) der beteiligten Gruppen (Versicherungen, Mitglieder von Versicherungen und den Leistungserbringern) genau beschrieben und abgegrenzt.  […]

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Liegefläche eines Pflegebettes

Die Liegefläche eines Bettes sollte mehrteilig und verstellbar sein. Die Hauptteile der Liegefläche sollen den Rücken  das Gesäß  die Oberschenkel und  die Unterschenkel getrennt unterstützen. Diese Komponenten sollten im Winkel zueinander verstellbar sein. Durch die Verstellung der Winkel zueinander kann die Liegefähigkeiten bei Menschen erheblich verbessert werden. Weitere Verstellbarkeit z.B. eine Kopfanhebung ist zudem sinnvoll. […]

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Lifter

Lifter werden in der Pflege zum Transport von Menschen genutzt. Besonders um die täglichen Transferaktivitäten (Transfer vom Rollstuhl ins Bett oder auf die Toilette) zu erleichtern. Verschiedene Liftertypen:  Treppenlifter – üblich als Sitzsystem mit dem eine Person eine Etage hochtransportiert wird. – Kann häufig vom Nutzer selbst betrieben werden. Deckenlifter – System das üblicherweise als Portal in einem Raum installiert ist. Am Portal ist eine Hebeeinrichtung üblicherweise mit einem einhängbaren Tuch. Personen können mit dem System im Tuch angehoben werden und mit dem Portal hängend durch den Raum gefahren werden. – Dem Nutzer […]

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Lymphödem

Störungen des Flüssigkeitstransports in den Lymphknoten führen in vielen Fällen zur Gewichtserhöhung von Körperteilen z.B. der Beine. Dieses höhere Beingewicht, kann von Menschen dann nur noch mit erheblichen Kraftanstrengungen oder gar nicht mehr ins Bett gehoben werden. Auch bei Nutzung von kinästhetischen Bewegungsabläufen ist dies häufig nicht allein möglich. Dann bleibt als Unterstützung nur eine zweite Person die die Beine ins Bett hebt oder ein geeignetes Aufstehbett / Pflegebett das die Beine ins Bett hebt. Wenn das höhere Gewicht der Beine die Selbstständigkeit einschränkt besteht ein Rechtsanspruch bei den gesetzlichen […]

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Matratzen

Matratzen sollen in Kombination mit der Liegefläche den notwendigen Liegekomfort ein erholsames Schlafen bewirken. Matratzentypen sind Schaumstoff Standard, Kaltschaum, Visko-Elastisch, etc. Latex, Federkern, Wasserbett und Luftkammer. Die Matratzen werden auf das Körpergewicht des Menschen und das Komfort-Empfinden (Weichheitsgrad) eingestellt. Bei erkrankten Menschen mit Muskelschwäche wird zusätzlich die „Beweglichkeit“ bei geringer Körperkraft berücksichtigt. […]

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MDK

Die gesetzlichen Krankenkassen haben zur Prüfung der Nutzung von Leistungen der Krankenkassen eine unabhängige Prüfungsgesellschaft, den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK), gegründet. Die Gründung des MDK stellt die Umsetzung einer Vorgabe des Sozialgesetzbuches V (§§ 275 bis 283 SGB V usw.) dar. Diese Gesellschaft arbeitet bundesweit flächendeckend. Sie begutachtet Pflegerahmenbedingungen, die Einsatz- und Nutzungsmöglichkeiten von Hilfsmitteln, den Qualitätsstandard von intentioneller Pflege usw. Der MDK arbeitet für die gesetzlichen Krankenkassen als Dienstleister. Häufig werden aber die Gutachten des MDK als Argument für Bewilligungsentscheidungen vorgeschoben. Dabei wird die gesetzlich vorgegebene Aufgabenteilung nicht […]

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Medicproof

Ein Unternehmen das für die privaten Kranken- und Pflegekassen arbeitet und etwa die gleichen Begutachtungen wie der MDK (Medizinischen Dienst der Krankenkassen) durchführt. Auch die Gutachten des Medicproof sind keine Entscheidungen sondern lediglich eine Entscheidungsgrundlage. Die Entscheidungen werden von den Mitarbeitern der jeweiligen Krankenkasse getroffen. […]

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Muskelerkrankungen

Eine Vielzahl von Muskelerkrankungen (ALS, MS, Parkinson usw.) wurden in den letzten Jahren erforscht. Die Ursachen der Erkrankungen sind ebenso Unterschiedlich (Entzündungen, Störungen in den Steuerung durch die Nerven) wie die Wirkungen auf die betroffenen Menschen (Muskelschwäche, Spastiken, Lähmungen). Ihnen gemeinsam ist die Beschränkung der Mobilität der Betroffenen. […]

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